Zug braucht 45 Min nach Nara. Es braucht auch 40 Min bis man den richtigen Zug gefunden hat!
Nara die Stadt der Hirschen. Im 500 Hektar grossen Park, dem kulturellen Herz Naras, liegen die meisten Tempel und über 1200 zahme Hirsche, die als Götterboten betrachtet werden, streifen umher. Mich hat es ein bisschen gegruselt. Zu viele Hirschen für mein Befinden. Sie sahen auch eher krank aus. Dieses Hirschwild wandert seit Jahrhunderten im Nara-Park umher und bettelt die Besucher um Futter an. (und es hat viele Besucher) Futter muss gekauft werden. Man kann nicht einfach etwas geben. Riesenbusiness. Kostet doch ein Futterpäckchen Yen 300. ca. CHF 2.00.


Todai-ji-Tempel
Der Bau des Todai-ji wurde von Kaiser Shomu veranlasst, um die grosse Buddha-Statue von Nara aufzunehmen und um die Stellung der Stadt als Hauptstadt und Zentrum des Buddhismus zu stärken. (aus Japan Reise Buch)
Die gewaltige Buddha-Statue – eine der grössten buddhistischen Bronzefiguren weltweit – zieht jeden in den Bann. Untergebracht ist der Buddha in einem grossen Holzgebäude. Er wird bewacht von grauslig aussehenden Figuren.
Das kleine Nationalmuseum befindet sich auch im Park. Die meisten Exponate des Museum sind buddhistische Skulpturen, Gemälde und Kalligrafien. Tolle Sachen!





Zurück in Kyoto habe ich mir den Zen-Temple Kennin-ji angeschaut. Es war ruhig und schön. Nach der Hektik des Nara-Parks. Es ist ein schöner Ort – fast ein Gemeintipp. Er bildet einen angenehmen Kontrast zum Ausgehviertel Gion. (in der Nähe) Seine weitläufigen Gärten sind wunderschön. Beeindruckend auch die gemalten Zwillingsdrachen am Dach der Hodo-Halle. Nebengebäude. Leider war mir die Lust vergangen noch durchs Gion-Viertel zu schlendern. Ich war einfach zu müde. Morgen.






Ich war auch da und fand’s ebenfalls sehr beeindruckend.
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