Hiroshima bedarf eigentlich keine Erläuterung. Millionen Besucher strömen jährlich in die Stadt, über die ein einziger apokalyptischer Augenblich einst unsägliches Leid brachte. Der 1950 entstandene Friedenspark in der Stadtmitte erinnert an das entsetzliche Ereignis und ist zugleich ein Mahnmal für den Frieden.
Das Friedensmuseum beherbergt im Hauptgebäude eine Sammlung von Habseligkeiten die nach dem Atombombenangriff geborgen wurden. Die Exponate sind ergreifend und persönlich. Zudem sind einige erschütternde Fotos zu sehen. Ich war plattgewalzt und aufgewühlt als ich durch die Ausstellung ging. Am Ausgang sind Videoberichte von Zeitzeugen zu sehen. Unglaublich. Es ist wie nicht zu fassen.
Hiroshima ist auch eine grüne Stadt und alles andere als deprimierend. Von Tokyo kommend dachte ich ich komme in ein Dorf. Ruhig und friedlich und wie alles in Japan sehr sauber. Ich frage mich wer das alles reinigt. Selten sieht man jemanden.
Das Friedensdenkmal ist zweifelslos das intensivste Mahnmal des zerstörerischen Angriffs auf Hiroshima im zweiten Weltkrieg. Nach dem Krieg wurde entschieden, dass das Gebäude erhalten bleibt. Es ist ein Symbol der Stadt geworden. UNESCO Kulturerbe.

Der Atombomben-Dom (Friedensdenkmal)
Natürlich gibt es auch erfreuliches. Flussfahrten (habe ich noch nicht gemacht) Schöne Museen und viele schöne Parks. Leider habe ich mich ein paarmal verlaufen da die Stadt „under construction“ steht und Frau riesige Umwege machen musste. Hiroshima Castello, das leider auch total zerstört wurde aber wieder aufgebaut. Beherbergt ein Museum.


Die Burg Hiroshima, manchmal Karpfenburg genannt. Die ursprünglich in den 1590ern errichtete Burg wurde durch den Atombombenabwurf 1945 zerstört. Wikipedia
Im Burggraben gibt es viele Karpfen die dick und fett sind, da sie dauernd gefüttert werden.

Aussicht vom Holzcastello

Im Castello alles aus Holz

Aussicht vom Castelloturm
Liebe Rita
Ich lese mit Begeisterung deine spannenden Reportagen über Leben, Kulinarik, Sehenswürdigkeiten etc. in Japan und wünsche dir weiterhin einen grossartigen Aufenthalt. Herzliche Grüsse aus dem regennassen Zürich, Elisabeth
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