Insel der Kunst – ist eine grosse Touristenattraktion. Sie bietet den Besuchern die einzigartige Möglichkeit, beste zeitgenössische Kunst, nicht nur japanische Kunst, in malerischer Natur zu sehen. Ins Leben gerufen wurde das Benesse-Projekt in den frühen 1990-er Jahren, als die Benesse Corperation die Insel als Ausstellungsort für ihre wachsende Sammlung moderner Kunst erwählte. Der Medienmogul Soichiro Fukutake, Besitzer der globalen Bildungskonzerne Benesse und Berlitz, nahm den Südteil der Insel unter seine Fittiche. Der Architekt und Pritzkerpreisträger Tadao Ando durfte im Direktauftrag nicht nur eine exklusive, in ein kleines Tal eingebettete Hotelanlage planen, sondern auch ein Museum für Fukutakes umfangreiche Privatsammlung moderner und zeitgenössischer Kunst.
Einst lebte die schwindende Bevölkerung von den Gewinnen einer kleinen Fischereiindustrie, heute gibt’s in Naoshima mehrere erstklassige Kunstmuseen und Installationen. Ausserdem zieht Naoshima kreative Köpfe aus dem ganzen Land an.
In Honmura-Dorf wurden viel traditionelle Häuser zeitgenössischen Künstlern als Ausstellungsräume für kreative Installationen, oft mit Bezug zur lokalen Geschichte, zur Verfügung gestellt. Es gibt Lichtinstallationen von James Turrell sowie Hiroshi Sugimotos Glastreppe und unterirdische Steinkammer und andere sehr bekannte Künstler. Wie immer in den Museen keine Fotos.
Mit der Fähre von Takematsu eine Stunde Fahrt. Herrlich.



Der berühmte gelbe Kürbis der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama – Kusuma schätzt die Kürbisse wegen ihres üppigen Wachstums. Der rote Kürbis am Fährhafen.




Auch Nikki ist vertreten. Im Hintergrund das Hotel von Tadao Ando. Man darf nur als Hotelgast rein.

Ein Unterstand für Fahrräder und Motos. Künstler Kazuyo Sejima und Ryue Nishzawa

Ein reizender Hinterhof.

Das Dorf Honmura.

Insel – Streetart.

Welcher Designer macht seine Handtaschen nach der Art von Kusama?
Tüpflitüpflitüpfli…
Coole Kunst! Danke fürs Zeigen, Rita!
…und für die spannenden Reiseberichte! 🇯🇵📷🤩
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