Eine Touristenhochburg. Auto wäre von Vorteil. So kommt man an die versteckten Orte die man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einfach nicht erreichen kann ausser mit Wandern. 🙂 Auch die schönen Ryokan liegen teilweise weit auseinander. Rauf und runter…
Das seit dem 9. Jahrhundert beliebte Hakone ist eine hügelige Stadt mit heissen Quellen, die kulturell wie landschaftlich einiges zu bieten hat. Die Region liegt auf den Trümmern eines riesigen Vulkans, der vor 3000 bis 4000 Jahren erlosch und heisse Quellen sowie dampfende Spalten hinterliess.
Manchmal ist der Berg gesperrt wenn die Dämpfe – Schwefelwasserstoff – zu erhöhtem Ausstoss (Gase) kommen.
Mit der Tozan Bahn geht es bergauf durch Bergwälder und Schluchten. Mit der Seilbahn weiter über den Kamm zum faszinierenden Owaku-dani – Tal des grossen Dampfes – einer Gegend voller Schwefeldämpfe.

Berge, blickdichte Wälder, tiefe Schluchten.

Es riecht sehr nach Schwefel.



Souvenirshop – Schwarze Hühnereier
Das ganz besondere sind die schwarzen Hühnereier. Sie sehen innen wie ein gewöhnliches Ei aus. Die Art der Zubereitung macht diese Eier jedoch zu etwas besonderem. Die Eier werden in natürlichem Quellwasser erst 60 Minuten bei 80 Grad Celsius gekocht und anschliessend nochmals 15 Minuten bei 100 Grad Celsius in Stahlkörben gedämpft. Das Wasser in dem sie gekocht werden enthält Schwefel und Eisen was der Schale die schwarze Farbe verleiht. Die schwarzen Eier namens Kuro-Tamago sind für den Verzehr geeignet, obwohl sie sehr nach Schwefel riechen. Nicht mein Geschmack.
Die Eier sind aber aus einem anderen Grund etwas besonderes. Es wird gesagt, dass der Verzehr die Lebensdauer um ein paar Jahr verlängert. Da die Japaner-innen eher abergläubisch sind werden zu hunderten von diesen Eiern verkauft. Man bringt sie als Mitbringsel zu Verwandten und Freunden. :-)



Bei wirklich schönem Wetter kann man Fuji-san sehen. Leider war der liebe Fuji-san im Dunst.

Eine interessante Gegend. Im Geomuseum kann man einiges über das Gebiet erfahren. Für Wanderfreaks ein Traum durch diese bergige, waldige Landschaft zu gehen. Rauf und runter…
Hotel

Einstieg ins Hotel. Es ist ein altes japanisches Haus mit Anbau. Sehr in die Jahre gekommen. Die Besitzerin mit Name Murakami ist charmant und hilfsbereit. Nur japanisch – doch langsam geht es mit dem verständigen. Es gibt ein schönes Onsen im obersten Stockwerk. Nur die Quelle ist mir einfach zu heiss. Das heisse Wasser fürs Hotel kommt alles von der Quelle.
Ungefähr 160 Treppentritte. Rauf und runter…

Unterweiter geht’s die Treppe hoch.


Vom Bahnhof her die Strasse hoch. Rauf und runter…
Nun zum Lake Ashi
Ein schöner Tag. Mit dem Bus über die Passstrasse (rauf und runter) bis zum See. Schiff Ahoi. Ein Touristenkahn übervoll. Ich habe mir erlaubt erste Klasse zu nehmen. Die 6 Damen auf dem Ladiesausflug waren lustig. Sie waren „enchanter“ über mein Japanisch. Ohh jeeee ohh jeee. Eine Japanerin würde nie etwas negatives sagen.




Fuji-san




Ein herrlicher Tag.

Und plötzlich dunkle Wolken. Es kann sehr schnell gehen und schon die ersten Regentropfen.
Zurück im Hotel

Entspannung pur.

Fussbadbecken mit heissem Quellwasser. Herrlich!

Hotel Kappa Tengoku

Erstes Fenster, mein Zimmer.

Ein feuchter Blumentopf-Gartenteil. Es ist sehr regnerisch und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch.
Es kann gar nicht trocknen. Das Zimmer ist zum Glück nicht feucht. Moskitos sind nicht zu unterschätzen. Habe schon Räucherstäbli gezündet – langsam wird mir schummerig. Kann ja nicht das „Cüpli“ sein. Gibt es hier nämlich nicht! Museen und Schreine habe diesmal nicht erwähnt.
Sommer Haiku
Half asleep-
is that rainy season rain
again today?
Regen ist nicht saisonal. Er kann in jeder Jahreszeit in den Haikus vorkommen.
寝ぼけたか入梅の雨けふもまた (neboketa ka nyubai no (ame) kefu mo mata)