Weiterflug nach Präfektur Okinawa 27.03.2024
Die zur Präfektur Okinawa gehörenden Inseln liegen in den Subtropen. Im Einzelnen umfasst die Präfektur Okinawa drei grosse Inselgruppen. Okinawa – die Inselgruppe – ist bekannt für seine atemberaubenden Strände, kristallklares Wasser und eine reiche Kultur.
Okinawa war einst ein unabhängiges Königreich namens Ryukyu, das eine wichtige Rolle im Handel zwischen China, Japan und Südostastasien spielte. Im Jahr 1879 wurde Okinawa von Japan annektiert und ist seitdem eine Präfektur des Landes.
Ich bin auf Okinawa Honto, der Hauptinsel mit der Stadt Naha. Einwohner 1.460.600. Zum Autofahren eine Herausforderung und das mit/auf Links. 😉
Man spricht japanisch jedoch auch einen Dialekt den ich überhaupt nicht verstanden habe. Die sogenannte Ryukyo-Sprache.
Das bekannteste an Okinawa ist sicher die Schlacht im Jahre 1945 des zweiten Weltkrieges. Die Insel wurde damals durch die USA besetzt. Am 15. Mai 1972 erhielt Japan die Insel zurück, allerdings blieben mehr als 20% des Inselterritoriums US-Militärgelände. Durch meine Unkenntnisse der Stadt mit Auto und Dunkelheit stand ich vor einem amerikanischen Militärposten. Man versuchte mir den Weg in mein Hotel zu erklären. GPS hat versagt und zuletzt habe ich eine Taxe angehalten. Bis die Erklärung durch war – „fahre mir bitte voraus in mein Hotel“ – hat es gedauert. Angekommen!
Wikipedia – (Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es auf Okinawa mehrere US-amerikanische Militärstützpunkte, unter anderem die Kadena Air Base und das Camp Foster, mit insgesamt 26.000 US-Soldaten (Stand 2018).[24] Okinawa wird daher auch „unversenkbarer Flugzeugträger“ der USA genannt. Fast alle der 14.460 in Japan stationierten Marineinfanteristen befinden sich auf Okinawa.
Okinawa als Basis komplett aufzugeben, wie es von vielen Einheimischen verlangt wird, kommt für die USA aus geo-strategischen Überlegungen wohl kaum in Frage. Relevant ist hier besonders die Nähe zu Taiwan, sollte es zum Wirksamwerden des Taiwan-Relations-Act-Gesetzes kommen. Derzeit plant die US-Navy den Bau eines U-Boot-Stützpunktes. Der ausgewählte Küstenabschnitt liegt jedoch in einer Naturschutzzone, die ein Anlaufpunkt für den vom Aussterben bedrohten Meeressäuger Dugong und weitere bedrohte Arten is
Naha die Hauptstadt ist überfüllt mit Touristen. Vor allem Amerikaner und Chinesen. Der Einfluss der Amerikaner ist gross. Für mich nicht Japan auch nicht USA – so ein bisschen von allem. Ich war nicht begeistert von der Insel Okinawa. Die abgeschiedenen Inseln (die ich nicht besucht habe) im Südwesten von Okinawa warten mit idyllischen Stränden, tropischen Regenwäldern und fantastischen Tauchrevieren auf. Für Taucher und Schnorchler ein Paradies, wird gesagt.
Kurz zu meiner Ankunft in Japan. Tokyo Haneda.
Keine Koffer und eine „Hundeattacke“ auf meinen Rucksack. Zwei Polizisten kamen auf mich zu. Rucksack öffnen. Hoppla. Ich habe einen Apfel vergessen – ein Totalverbot für Früchte und Gemüse nach Japan zu importieren! Wusste ich ja, nur der Apfel ging vergessen.
Nun zu den Koffern. Einer geht nach Tokyo in meine Homestay Familie der andere nach Itoigawa – Niigata. Besuch auf dem Land. Kleiner Koffer für die Insel. Im Landkoffer waren mein Badeanzug und ein paar Sachen die ich nicht in meinen kleinen Koffer legen wollte. Leider keine Koffer. Ich flog ja gleich weiter nach Okinawa. Die Damen am Flughafen waren sehr hilfsbereit. Komplizierte Geschichte mit den Koffern, der Blaue nach Tokyo, der Schwarz aufs Land und der Kleine nach Okinawa ins Hotel! Uff hat jedenfalls geklappt. Mein kleiner Koffer kam nach 3 Tagen. Darin waren nicht wirklich Kleider für den Strand. Kaufen konnte ich auch nichts, da entweder Grösse 32 für Japanerinnen oder XXL für Amerikaner.

Yukata, typische Sommerbekleidung, gekauft auf dem Markt. Für den Strand ideal. Das Wetter war heiss und feucht.

Naha – leider im Regen.


In Motobu Halbinsel im Norden. Ein schöner Tag ohne Regen und ein schönes Hotel. Voll mit Amerikaner und Chinesen. Auch die Fahrt von Naha an der Küste entlang war interessant. Der zweite Tag war regnerisch. 😦


Typische Dächer für Okinava.

Der königliche Park. Leider hat es auch da geregnet.



Sommerhaus des damaligen Königs.

Einer dieser Traumgarten. Nur schön und idyllisch. Märchenhaft selbst bei Regen. Alte Bäume, lauschige Ecken. Der Garten strahlt eine Ruhe aus…
Okinawisch Essen. Schweinefleisch ist eines der Grundnahrungsmittel. Es ist säurehaltig und reich an Proteinen. Hat man mir erklärt. „Rafutee“ ist ein Eintopf mit Schweinefleisch. Ingwer. Braunem Zucker, Reiswein und Sojasauce. Es wird solange gekocht bis es zerfällt. Habs probiert.
Okinawa-Soba schmeckt mir besser. So eine Art Ramen mit dicken, weissen Weizennudeln, Schweinerippchen, Bohnensprossen und Frühlingszwiebeln.
Rafutee. Guten Appetit.

Hallo Rita
Jeder Tag eine Herausforderung, Respekt. Schöne Erlebnisse, spannend zu lesen.
Liebe Grüße aus dem verschneiten Seeboden
Peter
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