Obwohl Yokohama nur eine 45-minütige Zugfahrt südlich von der Innenstadt Tokios liegt, hat es einen ganz eigenen ansprechenden Charakter. Es ist ruhiger als in Tokio. Die Meeresbucht, die Kunstszene, die Kleinbrauereien (keine besucht) die Jazzclubs (die Japaner sind verrückt nach Jazz jeglicher Art) und die internationalen Restaurants.
Bis Mitte des 19.Jhs. war Yokohama ein unauffälliges Fischerdorf. Von 1858, als Yokohama zur internationalen Hafenstadt wurde, bis Anfang des 20. Jhs., war der Ort ein Einfallstor für ausländische Einflüsse und Ideen. Als eine der ersten japanischen Städte hatte es Tageszeitungen, Gaslampen und einen Bahnhof mit Verbindungen nach Shimbashi in Tokio.
1923 zerstörte das grosse Kanto-Erdbeben weite Teile der Stadt. Aus dem Schutt und Geröll wurde neues Land aufgeschüttet. Die Luftangriffe während des Zweiten Weltkrieges hinterliessen schwere Schäden.
https://de.wikipedia.org/wiki/kantoerdbeben


In Yokohamas hektischer Chinatown drängen sich ca. 600 Spezialgeschäfte und Restaurants in mehreren Blocks, die von vielen Kunstvoll bemalten Toren begrenzt werden.





Chinatown um 1920
Cup Noodles Museum. Das raffinierte Museum ist der Instantnudel gewidmet, die 1956 von Momofuki Ando erfunden wurde, der „Cup“ folge 1971. Verschiedenen skurrile Exponate vermitteln die Botschaft, gegen den Strom zu schwimmen, kreativ zu sein und niemals aufzugeben. Es gibt die Möglichkeit einen eigenen Nudelbecher zu gestalten und als Souvenir mit nach Hause zu nehmen. (Hauptsächlich für Familien mit Kindern) Fully booked. Wie öfters an vielen Orten ist alles ausgebucht. Recherche im Internet und ein Ticket im Voraus bestellen. Sonst kommt man öfters gar nicht rein bei einem Aufenthalt von nur kurzer Zeit. So ist es in Japan.



Übrigens gar nicht so schlecht. Für einen Quick-Lunch nicht zu verachten.

Momofuku Ando (1910 -2007) hat sein ganzes Leben mit Lebensmittel verbracht. Selbst mit 96 hat er nicht aufgehört zu „düfteln“
Seine erste Erfindung waren die Chicken Ramen, getrocknete Nudeln die mit heissem Wasser aufgegossen wurden. Die zweite Erfingung waren die Cupnoodles. Als er in Amerika war sah er wie die Amerikaner seine Trockennudeln in einen Becher leerten und heisses Wasser aufgossen und die Suppe mit Gabel assen. Und die Bechernudel war geboren. Global 🙂
Die dritte Erfindung war „the Space Ram“ in 2005. Selbst die Astronauten kommen in den Genuss der Instant Ramen.

Gleich neben dem Museum im Family Shop findet man Knorr Instant Nudeln. 🙂

Der Slogan von Mister Noodle – never give up! Ist auch meiner geworden. Never give up learning Japanese. Es geht nicht vorwärts! Was für eine komplizierte Sprache.


Es waren die „golden week“ in Japan. Die Goldene Woche oder Ogon Shukan ist eine Feiertagszeit. Immer Ende April – Anfangs Mai, die mehrere Feiertage umfasst. Die goldene Woche, eine der grössten Feiertage Japans im Jahr, verzeichnet häufig einen Anstieg der Urlaubsreisen im ganzen Land. Alles steht still! Es wird gefeiert und man geniesst die freie Zeit, die ja sehr rar ist bei den Japanern.

Interessante Ausstellungen im Red Brick Warehouse.



Und… es war ein Traum Tag – ohne Regen.
Warme Sonnenstrahlen – erfreuen Mensch und Natur – Geniess den Moment!