Asahikawa ist die zweitgrösste Stadt auf Hokkaido. Es gab nicht viel zu sehen. Einige Skulpturen der Hauptstrasse entlang. Bahnhof eine moderne Architektur. Sollte man gesehen haben. Sowie einen Zoo der berühmt sein soll. Die Heiwa-dori Kaimono Koen Fussgängerzone ist ganz nett. Wir haben wunderbar Ramen gegessen. Dafür ist Asahikawa sehr bekannt und Yakitori in einem eher etwas seltsam aussehenden Restaurant von aussen und innen. War aber hervorragend. Das Hotel war eine asiatische Touristenkaschemme. Zuviele laute und ungehobelte Personen. Ein chaotisch organisiertes Hotel mit unfreundlichem, überfordertem Personal. (Was ich sonst nicht kenne)

Ein Strassenbild der Küste entlang. Ausgestorben, viele Häuser am zerfallen.


Nach Wakkanai sind wir an der Küstenstrasse entlang gefahren, was allerdings einiges länger dauerte aber es war wunderschön. Wir haben ein tolles Museum entdeckt. Kyu Hanada-ke Banya – the Hanada Family Fishermans‘ Lodge. An important cultural property of Japan. Das Gebäude war in der Hand von der Familie Hanada als eine Fischerei Basis und Unterkunft für die Fischer. Es war eine Heringfischerei mit 200 Angestellten. Die Heringe wurden als Dünger verwendet und als Speisefisch verzehrt. Auch getrockneten Hering gab es. Die Heringe kamen in Schwärmen bis 1952 und dann war es vorbei. Keine Heringe mehr und die Arbeiter mussten weiterziehen.

Das Haus der Familie Hanada. Die Familie hatte separate Räume. Die Fischer-Angestellten lebten alle in einem Raum. Eng wars.


Das Ticket für das Museum musste man ausdrucken an einer Maschine und der Angestellte durfte einen Stempel darauf machen! Bitte Schuhe ausziehen. Es stehen immer „Schlappen“ zur Verfügung.


Bitte aufpassen es könnte gefährlich werden. Die Japaner sind Spezialisten mit Verbotstafeln.
Wakkanai
Der Name der Stadt stammt aus der Ainu-Sprache von yam-wakka-nay mit der Bedeutung „kaltes-Trinkwasser-Fluss“. Das Klima Wakkanais ist wegen der Lage auch eines der Kühlsten Japans. Im Winter ist es häufig frostig und es fällt Schnee. Der Frühling ist recht lang und es wird erst im Juni mit rund 12grad spürbar wärmer. Der August ist der wärmste Monat. Wir hatten Sturm und Regen bei 17 grad. Wichtige Industrien sind die Fischerei und Landwirtschaft. Vom Hafen aus verkehren Fähren nach Rebun und Rishir.
Die Rebun Insel ist für ihre alpine Flora und die schönen Wanderwege bekannt. Leider war der Sturm so stark, dass wir nicht ausfahren konnten.




Es gab doch noch einiges zu sehen. Leere Strassen, geschlossene Läden. Ich habe nicht erfahren seit wann die russischen Geschäfte geschlossen sind. Keine Auskunft.
Nähe Russland – russische Einwohner? Heute sind die meisten Einwohner Wakkanais ethnische Japaner und sprechen Japanisch. Aufgrund der Nähe zwischen Wakkanai und Russland haben jedoch auch einige wenige russische Vorfahren.
Zu den Highlights in Wakkanai zählen das Kap Soya, der nördlichste Punkt Japans, der Hafen mit dem North Breakwater Dorne, eine historische Betonkonstruktion im Stil eines antiken römischen Aquädakts. und das älteste Haus aus dem Jahre 1950 das noch steht. Sonst ist alles neu.

Blick aus dem Fenster bei Sturm.







Das kleine Museum gehörte auch einer Heringfischerei Familie. Es wurde aufwändig renoviert und ist ein kleines Juwel.



Sika Rehe und HIrschen trifft man überall.
Von Wakkanai nach Shiretoko Peninsula war es ein langer Weg. Der Küste entlang. Einsam. Es war Sonntag. Durch kleine Dörfer gefahren ohne Shops. Kaffee, Kaffee. Nirgends ein Kombini Laden.
Endlich nach 4 Stunden Fhrt ein Lawson Konbini Shop der offen war. Kaffee war prima der Baumkuchen auch. 🙂 Weiter durch Geisterdörfer. Es war Surreal.

Nach ca. 8 Stunden Fahrt Ankunft in Shiretoko Pensinsula.