Ganz am Ende Japans liegt der Shiretoko-Nationalpark. Sein Name aus der Sprache der Ainu, es bedeutet „Ende des Landes“. Die Landzunge Shiretoko besteht zu einem grossen Teil aus dem Nationalpark und wird von drei Vulkanen geprägt. Es gilt als die letzte unerforschte Region Japans und besteht aus steilen Berggipfeln, die mit unberührten Wäldern bedeckt sind. Das Land ist die Heimat von Rotfuchs, Sika Reh und Ussur Braunbär. Im Okhotske-Meer kann man Seeadler, Robben und Wale besichtigen mit Boot.
Die beste Reisezeit sind die Monate Mai bis Mitte September.

Die Strassen sind teilweise mit vielen Unebenheiten und Schlaglöchern versehen.

Sicht auf die Bucht von Shiretoko.

Unser Guide Suzuki-san.
Braunbären Wanderung mit Guide Suzuki-san auf Shiretoko. Der Braunbär ist eines der Symboltiere von Shiretoko und wurde von den Ureinwohnern der Halbinsel zugleich verehrt und gefürchtet. Shiretoko verfügt über eine der höchsten Braunbärpopulation der Welt. Da es sich um einen Nationalpark handelt sind die Regeln für die Wanderung (3 Stunden) sehr strikt. Tier-und Pflanzenwelt dürfen nicht beschädigt werden, und das Füttern von Tieren ist strengstens verboten. (Vor einer Woche hatten wir einen Fuchs auf unserer Reise angetroffen, mitten auf der Strasse, wurde bestimmt von Menschen angefüttert)
Auf der Bärentour haben wir keine Tiere angetroffen ausser Stechmücken. Es war eine schöne Wanderung. Unser Guide hat uns prima informiert über die verschiedenen Pflanzen, Nüsse und Beeren, Früchte etc. Die Landschaft ist sehr gepflegt, ausgerichtet auf Touristen. Bis in die 1990er Jahren hat man Stege zu den gut versteckten Seen gebaut um das Wildleben zu sehen und die Tiere trotzdem nicht zu stören.
Jedoch ab 2011 beschloss man den Zutritt zu beschränken und Pflichteinweisungen vor dem Betreten zu geben, da es zu voll wurde, und da sich natürlich einige Besucher nicht an die Regeln hielten und Tiere fütterten (Rehe und Hirschen) sowie Pflanzen und dergleichen mitnahmen. Zudem ist der Zutritt kostenpflichtig und nur noch mit Guide zu besuchen. (Anmeldung erforderlich) Keine Esswaren im Rucksack, könnte Bären anziehen. Wird kontrolliert. Wanderschuhe, lange Hosen sowie langärmeliges T-Shirt (Stechmücken) und Hut. Es gibt nicht nur schattige Plätze.
Frau Bär hat im Sommer Jungtiere. Da ist sie im Hochgebirgswald. Sie will nicht gestört werden. Die kleinen Bärchen sind ihr wichtig. Schliesslich müssen sie den Winter überleben. Die Männchen können überall auftauchen.





Verschiedene Bilder unseres Bärenwanderweges.
Hotel mit Onsen und Sauna. Fast alle Hotels haben Onsen. (Öffentliche Bäder – getrennt Frau rot / Mann blau) Die meisten Bäder waren sehr sauber und gepflegt, zwischendurch da habe ich mich doch lieber im Bad im Hotelzimmer geduscht.

Weiterfahrt nach Akan Yukunosato Tsuruga.
Von der Küste weg ins Landesinnere. Wie ich gelesen habe gibt es Farmen. Hokkaido ist eine führende landwirtschaftliche Region in Japan und liegt an der Spitze der Produktion von Reis, Weizen, Kartoffeln, Bohnen, Zuckerrüben, Gemüse und Milchprodukten. Die Insel zeichnet sich durch ihre grossen Weideflächen und die Produktion von Milchprodukten , Rind-und Schweinefleisch aus. Natürlich sind auch der Anbau von Melonen, Trauben und der Hokkaido-Kübis nicht zu vergessen.
Endlich eine Farm besuchen. Schon gefunden im Internet. Welche Enttäuschung – kommt noch.