Der Akan-Mashu-Nationalpark ist der nördlichste auf Hokkaido. Der Park wurde 1934 gegründet. Es gibt Mud-Vulkane (Mud-Schlamm) der Schlamm wird 100 Grad heiss, es riecht stark nach Schwefel, viel Wald, Vulkanberge, die natürlichen Thermalquellen und eine ursprüngliche Ainu-Siedlung.


Der Akan-ko (Akan See) ist in ganz Japan bekannt für seine merkwürigen, marimo genannten grünen Algenkugeln, sein Ainu-Dorf und die Wanderung auf den fauchenden Vulkan Meakan-dake. ca. 7 km / 4-4,5 Stunden. Sehr steil hochgehend, bei der HItze war uns doch zu anstrengend. (Zurück 3-4 Stunden)
Akanko-Onsen ist ein Ferienort und ist die Heimat des Ainu-kotan einer Ansammlung von Geschäften und Wohnhäusern, die die beste Chance bieten, die heutige Ainu-Kultur und ihr Gemeinschaftsleben kennenzulernen. Die rund 120 Ortsansässigen leben davon ihre Kultur bekannt zu machen. Sie singen und Tanzen täglich im Theater Ikor. Eine sehr schöne und spannende Aufführung. (Verboten Aufnahmen zu machen) In den Geschäften verkaufen sie ihre Holz-und Lederarbeiten mit traditionellen Motiven.
Das Dorf mag touristisch wirken doch ist zu bedenken, dass das Ainu-Volk ein Comeback versucht nach über einem Jahhundert Assimilationsversuchen durch die japanische Regierung, die ihnen eine Erziehung auf japanisch aufzwang. Offiziell als ein indigenes Volk Japans, anerkannt wurden sie erst 2019. Nur wenige sprechen noch die eigene Sprache und während grosse Anstrengungen für eine Ainu-Renaissance unternommen werden, ist das Kotan in Akan Onsen eine Möglichkeit für örtliche Ainu, sich mit ihrer Kultur den Lebensunterhalt zu verdienen.


Ainu-Dorf mit Geschäften und Wohnhäusern.

Dorfplatz mit Sitzgelegenheiten unter Dach.

Das Theater Ikor mit den geschnitzten Pfählen die als Ikor bezeichnet werden. Diese Pfähle sind traditionell mit verschiedenen Symbolen und Motiven verziert und haben oft religiöse oder kulturelle Bedeutung. Sie werden häufig bei Zeremonien und als Teil von Ritualen verwendet.
Bootsfahrt zur Akan-Kohan-Ökomuseum-Zentrum. Eine kleine Insel mit Museum. Es ist anschaulich und sogar in Englisch beschrieben. In ganz Japan ist der Akan-kobe berühmt für seine marimo, sonderbar vollkommene grüne Kugeln, die 200hundert Jahre brauchen können bis sie die grösse eines Baseball haben. Marimo gibt es weltweit nur in wenigen Seen, darunter in Akan-ko, dessen Wellengang sie zu beinah perfekten Kugeln aus weichen grünen Algen mit samtiger Textur formt- in Japan gelten sie als sehr かわいい (kawaii – niedlich). Seit die marimo in Japan zum nationalen Kulturgut erklärt wurden, sind sie gefährdet. Plötzlich wollten alle eine haben. Da sie Gllück bringen sollen, leicht zu pflegen und sehr langlebig sind, verwundert es nicht. dass sie beinahe ausgestorben wären.





Im Oktober git es ein Marimo Matsuri ein jährliches Festival da werden Marimo zurück in den Akan-ko gesetzt.

Wanderweg zu den heissen Mud-Vulkanen.

Die Mud-Vulkane. Es riecht stark nach Schwefel und „pluppert“ leise vor sich hin.


Auf dem Rückweg der Mud-Vulkane am See entlang ein merkwürdiges Verbotsschild.
