Auf der Fahrt nach Chitose besuchen wir die Naitai Highland Farm. Es ist die grösste öffentliche Ranch in Hokkaido. Sie erstreckt sich über 1.700 Hektar Land. Sie ist für ihre Milchviehzucht bekannt. Die Farm wurde 1972 gegründet und beherbergt ca. 2000 Rinder / Kühe. Der Name Naitai stammt aus der Ainu-Sprache und bedeutet „ein tiefer Bergstrom“. Im Juni, Juli ist die Farm besonders schön mit ihrer grünen Landschaft. Eine besondere Attraktion ist die 7 km lange Strasse, die auf eine Höhe von 800 Metern führt und atemberaubende Ausbliche bietet. Kompliziert zu finden selbst mit Navi.
Ein neu errichteter Aussichtspunkt, die Naitai Terrace, bietet eine weite Sicht auf die Tokachi-Ebene. Ausserdem gibt es ein Café. Man kann lokale Köstlichkeiten wie Softeis aus frischer Kamishihor-Milch bestellen.
Nur – wo sind die Rinder und Kühe. Es gibt sie nicht. In der ganzen Umgebung und Landschaft waren auch keine Ställe oder sonstige Unterkünfte für die Tiere vorhanden.
Gibt es artificial milk? Ja gibt es. Synthetische Milch hat den Geschmack von Kuhmilch ohne dass man Tiere braucht. Die Japaner sind bereits im Vormarsch mit der Forschung. 🙂

Die Strasse nach Naitai Highland Farm. Landschaftlich traumhaft schön.


Eingang zum Café.

Pferdezucht
Hokkaido ist bekannt für ihre robusten und leistungsfähigen Pferde. Die Pferdezucht hat eine lange Tradition. Es gibt Ranches und Reitställe die den Besuchern die Möglichkeit bieten mit einem Pferdewagen oder die Gegend beim Reiten zu erkunden. Nur – war es klimamässig zu warm (heiss) um auf ein Pferd zu sitzen.

Ich habe mich so gefreut Tiere zu sehen. Endlich. Auch wenn es „nur“ Pferde waren. Schafe, Ziegen, Schweine, Hühner und wie bereits erwähnt Rinder / Kühe gibt es nicht. そんざいしません.

Ich wollte mich auf dem Hof erkunden wo es Kühe gibt. Leider kein menschliches Wesen in Sicht.

Die Preise für Ausritt und Reitschule. Frühling und Herbst muss paradiesisch sein für Ausritte. Selbst der Winter…


Busstation einfach so. Für wen? Ohne Auto geht in dieser Gegend fast gar nichts. Verloren im Nichts.
Hill of the Buddha
Besichtigung des Hill of the Buddha. Auch bekannt als „Kopf des Grossen Buddha“. Es ist ein markantes, beeindruckendes Wahrzeichen in Sapporo. Die Buddha-Statue ist 13,5 Meter hoch und wiegt 1.500 Tonnen. Der Hügel des Buddha (Atama Daibutsu) in Sapporo ist ein von Tadao Ando gestalteter buddhistischer Schrein, der sich auf dem Friedhof Makomanai Takino befindet. Gemäss seinen Worten „Unsichtbarkeit weckt Kreativität“ da der Kopf des Buddha, der aus der Erde ragt, wird von einem Hügel mit Lavendelfeldern bedeckt und ist durch einen 40 Meter langen Tunnel zugänglich. (Juni, Juli Lavendel) Lavendel war schon fast verblüht.
Ein 40 Meter langer Tunner führt zur Rotunde, die die Statue umgibt und de Besucher eine einzigartige Erfahrung bietet. Von aussen ist die Statue nicht sichtbar, was die Erwarrtung steigert. bis man der Raum mit der Statue erreicht. Ich war erschlagen. Beeindruckend.

Der Wassergarten leitet den Weg durch den 40 Meter langen Tunnel.



Der Besuch des Hügels ist eine spirituelle Erfahrung die durch den Kontrast zwischen dem versteckten Buddha und der natürlichen Umgebung verstärkt wird. Der Hill of the Buddha ist ein beeindruckendes Beispiel für Landschaftsarchitektur und natürlich eine beliebte Touristenattraktion.


Rund um den Buddha sind Statuen in Nischen die von den Gläubigen mit Blumen geschmückt werden.

Ein besonderer Anblick.

Die lebensgrossen Moai-Statuen, die dem Friedhofgelände einen Hauch von Mystik und Spannung verleihen. Eine einzigartige Verbindung von antiker polynesischer Kunst und buddhistischer Sybolik.

Auf demselben Komplex hat Ando in der Näe des Friedhofs eine Nachbildung von Stonhhenge aufgestellt und Moai-Statuen von der Osterinsel sind auf der Spitze eines Hügels aufgereiht. Von oben kann man den Blick auf die Erhebungen und Natur beobachten die diesen Ort inmitten der tpisch japanishen Landschaft umgibt. Auch der eigentliche Friedhof ist hier und da mit Kunstwerken von Tadao Ando geschmückt. Dieser ungewohnte Ort im Herzen Hokkaido ist auf jeden Fall einen Besuch wert!




Es gibt dir den inneren Frieden und Ruhe während man durch das Gelände wandert an einem Ort der Besinnung und Reflexion. Genau der richtige Zeitpunkt um sich von Hokkaido zu verabschieden.
