Geschichte
Aufgrund sein Lage an der Mündung des Sumida-gawa trug Tokyo zunächst lange Zeit den Namen Edo (wörtlich „Flusstor“). Bis ins 15. Jh. hinein als der Krieger und Dichter Ota Dokan hier eine Burg errichten liess, war es nicht mehr als ein kleines Fischerdorf. 1603 machte Tokugawa Ieyasu diese Burg zum Sitz seines neuen Shogunats. (Militärregierung) Merkt man bis heute – komme darauf zurück. (Sprachschule) von diesem Zeitpunkt an wuchs Edo rasant und war Ende des 18.Jhs. bereits die bevölkerungsreichste Metropole der Welt.
Einige Daten:
1467 beginn des verheerenden Onin-Kriegs, Kyoto (alte Kaiserstadt) wird Grossteils zerstört
1603 Tokugawa Ieyasu gründet das Tokugawa-Shogunat
1641 Nur Holländer und Chinesen dürfen nach Japan
1633 Beginn des Sakoku-Politik (geschlossenes Land). Die meisten Ausländer werden ausgesperrt
1701 Letzter Ausbruch des Fuji san
1853 Us-Navy-Offizier Commodore Mathew Perry ankert in der Edo Bucht
1854 Vertrag von Kanagawa zwischen den USA und Japan
1868 Restauration des Kaisertums, Tokyo wird Hauptstadt
1894 Ausbruch des Ersten Chinesisch-Japanischen Kriegs
1905 Russisch-Japanischer Krieg endet mit dem Vertrag Portsmouth
1932 bei einem Putschversuch ermorden Marienkadetten den Premierminister
1933 Japan verlässt den Völkerbund
1941 Japan tritt in den Zweiten Weltkrieg ein
1945 Atombombern zerstören Hiroshima und Nagasaki
1964 Erste Fahrt eines Shinkansen (die durchschnittliche Verspätung eines Shinkansen beträgt nur 30 Sekunden)
1997 Die Rezession in Südostasien greift auf Japan über
1989 Kaiser Hirohito (Showa-Ära) stirbt, Nachfolger wird sein Sohn Akihito (Heisei-Ära)
2011 Erdbeben mit Tsunami auf Honshu
2019 Naruhito wird Kaiser (neue Reiwa-Ära)
2021 Tokyo ist Austragungsort der 32. Olympischen Sommerspiele
2023 Rita san ist in Japan
Die japanische Geschichte ist hochinteressant. Bei Interesse weiterlesen bei Wikipedia und anderen.

Tokyo und seine Quartiere – Akihabara
In Akihabara war ich bereits. Akihabara ist das inoffizielle Zentrum für einige der beliebtesten Exportgüter Japans. Elektronik, Videospiele, Anime, cosplay (kurz für „Costume play“ , das bedeutet, sich wie ein Charakter aus einem Film, Manga, Anime etc. zu kleiden. Um sich zu orientieren braucht man eine Karte – Akiba Info. Einfach runterladen. Alles voll easy! 🙂
Die elektrische Stadt erfindet sich alle 15-20 Jahre neu. In den Nachkriegsjahren war sie ein heruntergekommener Markt, bekannt für billig Radios, bevor sie sich der Nachfrage nach Fernsehen und Waschmaschinen anpasste. In den 1980ern zogen die grossen Ladenketten in die Vororte, und der Schwerpunkt der Produkte verlagerte sich von Haushaltgeräten auf die neuen Heimcomputer.
Die Otaku-Kultur fand den Weg nach Akihabara. Otaku-Kultur bezeichnet vor allem fanatische Fans japanischer Comics und Zeichentrickfilme und in den späten 1990 Jahren hatte die Gemeinschaft hier ein Zuhause gefunden. Heute ist Akihabara eine in der ganzen Welt bekannte Geek-Hauptstadt.
(Geek: “a digital-technology expert or enthusiast” and “a person who has excessive enthusiasm for and some expertise about a specialized subject or activity”.)
Ich kannte das Wort nicht. Jedenfalls war ich erschlagen als ich mit Cassandra (Französin 28 – wohnt in der gleichen Familie – komme darauf zurück) durch das Quartier ging. Wow. Natürlich kennt sie viele Mangas und und etc. Ich bin nicht mehr im Jahrgang!
Ich brauchte eine Simkarte – auch ein Abenteuer. Jedenfalls hat es nach 2 Stunden geklappt und ich bin fröhlicher „Simkartenträger“. Natürlich auch mit Hilfe von Cassandra.
Leider habe ich keine Fotos wird aber nachgeholt.
Das ist ja alles sehr spannend. Aber ich würde viel lieber hören wie du dich eingefunden hast??
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Hola Rita
Cooler Bericht über Tokio👍,hoffe dieser „Moloch“ erschlägt Dich nicht mit seinen 1000 Eindrücken…
Viel Spass noch und viel Glück für den weiteren Japantrip!
Grüssli von der kleinen Insel im Atlantik👋🙂
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