Leider ist die Reise durch Japan nun zu Ende. Japan ist ein Land das erlebt werden muss. Ich habe mich nie verloren oder unwohl gefühlt. Es gab immer freundliche Menschen die halfen. Auch die Befürchtung in diverse Fettnäpfchen zu treten hat sich nicht ergeben. Niemand nimmt Ausländern kleine Fehler übel.
Die freundlichen Menschen und die Vielschichtigkeit der japanischen Kultur haben mich begeistert und mein Interesse für dieses Land noch mehr geweckt. Ich bin dankbar, dass ich dieses schöne Land auf diese Weise kennenlernen durfte.
Essen: Das gesunde, nahrhafte, köstliche und tadellos präsentierte Essen. Es muss für das Auge ein Highlight sein. Wo auch immer – japanischer Schnellimbiss, Izakaya Restaurant (eine Kneipe), Ryokan (ist ein traditionell japanisches Hotel oder Gästehaus mit beeindruckendem Abendessen und japanischem Frühstück) oder privat.
Mein Kochkurs mit Keiko-san. Einmal im Monat findet er statt und es wird immer ein Thema angesprochen. Bei meinem Besuch war das Ende der Reispflanzung das Thema. Die Reispflanzer/innen werden mit einem traditionellen Essen verwöhnt.

Beim Vorbereiten. Es war eine gute Stimmung. Die Atmosphäre des Hauses und die aufgeschlossenen Japanerinnen gaben mir das Gefühl der Zugehörigkeit.

Tofu, Pilze, Karotten und Algen (werden zu kleinen „Mäschli“ gebunden.)

Algen.

Fische werden geputzt und entschuppt.

Bambus gehört auch dazu – in der japanischen Küche sind die guten Messer ein Muss. Der getrocknete und eingeweichte Fisch kommt dazu.

Kartoffeln, Fisch.

Man kann auch einen anderen getrockneten Fisch nehmen, jedoch stärker im Geschmack.

Nun wird mit Dashi (ein Fischsud) aufgefüllt und gekocht. Neben dem Eintopf ist Reis am „dämpfen“.

Es ist ein spezieller Reis der mit Bamus gedämpft wird.

Die verschiedenen Sojasaucen und Sake dürfen natürlich nicht fehlen zum Abschmecken.

Der Reis wird in Bambusblätter verpackt.

Köchin. Sie hatte eines der besten Restaurants in der Gegend. Altersmässig aufgehört. Hinter ihr ein alte Schiebetüre.

Jeder Haushalt hat vieles an Geschirr und Schälchen. Jedes Gericht wird separat serviert.

Sauer eingelegte Gurken. Passt hervorragend zum Eintopf.

Die Schalen sind aus Lackmaterial und sehr alt. Eine schöne Präsentation.

So sieht das ganze aus. Nur der Grüntee fehlte noch.

Ein sehr schönes, traditionelles, altes japanisches Haus das der Köchin mit ihrer Schwester (rosa Kittel) gehört. Es hat sehr gut geschmeckt. Es war ein interessanter Tag.
Hier isst das Auge wirklich mit – oichi, oichi… 😉
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